Bei einstweiligem Rechtsschutz nach der Exekutionsordnung geht es nicht um eine vollständige Vorwegnahme des Hauptprozesses. Das Gericht prüft, ob ein Anspruch und eine konkrete Gefährdung ausreichend bescheinigt sind.
Im Baustreit können Unterlassung, Sicherung, Duldung oder Zugang im Raum stehen. Ob das trägt, hängt von Vertrag, Eigentum, Nachbarrecht, Besitz oder Schadenersatzgrundlage ab.
Bloße Verärgerung über eine Baustelle genügt nicht. Es braucht konkrete Tatsachen, Dokumente, Fotos, Schriftverkehr und eine klare Darstellung, warum späterer Rechtsschutz zu spät käme.